Stiftung Museum Schloss Moyland – Graphische Sammlung >>>

Ausstellung:

Joseph Beuys – Hasengräber. Im Rahmen der Sammlungspräsentation KUNST.BEWEGT.16

Sonntag, 22. September 2019 – Sonntag, 26. April 2020

Die vier Hasengräber des Museums Schloss Moyland gehören zu einer kleinen, aber bedeutenden Werkgruppe, die Joseph Beuys Mitte der 1960er Jahre in einer Zeit der künstlerischen Neuorientierung geschaffen hat. In diesen ungewöhnlichen Arbeiten geht es nicht nur um Hasen. Stichworte wie Batterie, Speicher, Atelier, Abfall und Auferstehung deuten die Vielzahl der Bezüge und verborgenen Sinnschichten an, die Beuys in diesen Werken angelegt hat. Mit dem einzigartigen Bestand von vier Hasengräbern besitzt das Museum Schloss Moyland die umfangreichste Sammlung zu dieser Werkgruppe weltweit.

Die Ausstellung Joseph Beuys – Hasengräber stellt die Verbindung zu zeitgleichen zentralen Werken im Œuvre des Künstlers her, etwa zu einer Reihe von Arbeiten, die Beuys anderen Künstlern gewidmet hat, mit denen er sich auseinandergesetzt hat, darunter Constantin Brâncuşi, Henry Moore, Lucio Fontana, Yves Klein, Martial Raysse, Robert Morris und Alison Knowles.

Der dritte Raum der Ausstellung ist der Erfindung der Fett- und Filzecken in demselben fruchtbaren Zeitraum gewidmet. Die Ausstellung Joseph Beuys – Hasengräber zeigt, wie sich Beuys in der ersten Hälfte der 1960er Jahre in Auseinandersetzung mit damals aktuellen Entwicklungen der Kunst positioniert hat. Dabei spielten für ihn Fragen der Form und des Materials eine Rolle. Zu sehen sind rund sechzig plastische Objekte und Arbeiten auf Papier von Joseph Beuys sowie Fotografien und Zeitungsausschnitte.

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